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Die Ostsee zu
unseren Füßen!

Tauchgondeln in Grömitz, Zingst, Sellin und Zinnowitz
In der Gondel

Willkommen in der faszinierenden Welt der Tauchgondeln an der Ostsee

Grömitz, Zingst, Sellin und Zinnowitz

Hier erwartet Sie ein einzigartiges Erlebnis: Ganz bequem und trockenen Fußes fahren Sie hinab auf den Meeresgrund. Ohne Druckausgleich und Erfahrung im Tauchen entdecken Sie eine Welt, die vielen sonst verborgen bleibt. Während die Gondel langsam in die Tiefe gleitet, eröffnet sich Ihnen – bei guter Sicht – ein beeindruckender Einblick in das Leben unter Wasser.

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Wasser-Divider
Auffällig ist die besondere,
grünlich schimmernde Farbe des Ostseewassers beim Abtauchen.
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Sie entsteht durch feinste Schwebstoffe und winzige Algen, die das Sonnenlicht streuen und filtern.

Je nach Jahreszeit und Nährstoffgehalt kann dieses Grün intensiver oder heller erscheinen – ein sichtbares Zeichen für das Leben im Wasser, aber auch für die empfindliche Balance dieses Ökosystems.

Mit etwas Glück entdecken Sie sogar Schollen, Krabben oder Seenadeln, während lautlos Schwärme von Ohrenquallen vorbeiziehen.

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Aber nur wer sich auf die Natur einstellen kann, 
wird ihre Geheimnisse entdecken können.
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Begleitet wird Ihr Tauchgang von einem hoch informativen Film in beeindruckender Qualität, der...
... die Vielfalt und Besonderheiten des Lebensraums Ostsee eindrucksvoll zeigt.

Unsere fachkundigen Mitarbeiter vermitteln dabei Wissen auf verständliche und unterhaltsame Weise – so wird der Ausflug nicht nur spannend, sondern auch lehrreich, besonders für Kinder und Familien.

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Die Ostsee selbst ist ein
außergewöhn­liches Meer mit einer spannenden Geschichte:

Sie entstand nach der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren aus gewaltigen Schmelzwassermengen. Heute ist sie ein sogenanntes Brackwassermeer – ihr Salzgehalt ist deutlich geringer als der der Ozeane und variiert je nach Region. Auch die Tiefen sind unterschiedlich: Während weite Küstenbereiche relativ flach sind, erreicht die Ostsee an ihrer tiefsten Stelle über 450 Meter. Gerade diese besonderen Bedingungen machen die Ostsee zu einem empfindlichen und zugleich schützenswerten Lebensraum. Viele Tier- und Pflanzenarten sind speziell an diese Umgebung angepasst. Umso wichtiger ist es, dieses einzigartige Ökosystem zu bewahren. Erleben Sie mit der Tauchgondel einen unvergesslichen Blick in diese fragile Unterwasserwelt direkt vor unserer Haustür.

Tauchgondel Panorama mit Bildschirm
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Die vier Tauchgondeln (Grömitz, Zingst, Sellin und Zinnowitz) sind nach demselben Grundprinzip gebaut:

eine rundum geschlossene, druckfeste Besuchergondel mit großen Fenstern, die an einem zentralen Pfeiler in die Ostsee fährt.

Weil die Sicht unter Wasser auf Grund von Strömung und Jahreszeit sehr variieren kann, zeigen wir begleitend dazu eine hochauflösenden Filmpräsentation in 4K, um Ihnen einen Einblick  in das Leben unserer Ostsee zu ermöglichen.

Die Technik der Tauchgondel

Die Tauchgondel ist ein einzigartiges Bauwerk, das es Besuchern ermöglicht, trockenen Fußes in die Unterwasserwelt der Ostsee einzutauchen. Sie verbindet moderne Ingenieurtechnik mit einem sicheren und komfortablen Naturerlebnis.

Die Gondel ist an einem stabilen Hubturm am Ende der Seebrücke befestigt. Mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Seil- und Hubsystems wird sie langsam und nahezu geräuschlos in das Wasser abgesenkt und anschließend wieder angehoben. Die gesamte Tauchfahrt erfolgt sehr ruhig, sodass sich auch empfindliche Personen schnell an das sanfte Abtauchen gewöhnen.

Während der Fahrt bleibt der Innenraum der Gondel jederzeit unter normalem Luftdruck. Anders als in einem U-Boot oder einer Tauchglocke findet keine Druckveränderung statt, da die Gondel nicht vollständig unter Wasser verschlossen ist. Die Besucher atmen ganz normale Umgebungsluft und erleben den Tauchgang daher ohne Druckausgleich oder andere körperliche Belastungen.

Die gesamte Anlage wird regelmäßig gewartet und unterliegt strengen technischen Sicherheitsvorschriften. Mehrere unabhängige Sicherheitssysteme überwachen den Betrieb. Selbst bei einem Stromausfall sorgen Notstrom- und Bremssysteme dafür, dass die Gondel sicher wieder an die Oberfläche gebracht werden kann.

Mit einer Tauchtiefe von etwa vier Metern eröffnet die Tauchgondel faszinierende Einblicke in die Ostsee – und das ganz ohne Tauchkenntnisse oder spezielle Ausrüstung. Sie verbindet Naturerlebnis, Umweltbildung und moderne Technik auf einzigartige Weise und macht die Unterwasserwelt für Menschen jeden Alters erlebbar.

Die Technik der Tauchgondel

 Tauchgondel Grömitz

Seebrücke Grömitz

Die Seebrücke Grömitz ragt mit 398 m Länge weit in die Lübecker Bucht hinein und ist ein beliebter Treffpunkt am Seebrückenvorplatz. Am Ende der Brücke befindet sich die Tauchgondel – ein geschlossenes, druckfestes Unterwassermodul mit Panorama­fenstern, das Besucher trockenen Fußes per Aufzug-/Seil- bzw. Schienenantrieb in die Tiefe bringt. Die Tour dauert ca. 30–40 Minuten.

Tauchgondel Grömitz

Unterwasserlage (gemeinsames Prinzip):

Deck des Besucherraums liegt ca. 4 m unter der
Meeresoberfläche (rund 1 m über dem Meeresboden)

Ablauf/Erlebnis:

Geführte Einführung + Ostsee-Film während der Fahrt

Kapazität:

Mind. 6, max. 30 Personen (baugleich mit der Gondel in Sellin)

Standort:

Kopf der 400 m langen
Grömitzer Seebrücke

In Betrieb:

September 2009

Dauer:

30–40 Minuten

Tauchgondel Zingst
(Fischland-Darß-Zingst)

Unterwasserlage (gemeinsames Prinzip):

Deck des Besucherraums ca. 4 m unter der
Wasseroberfläche (etwa 1 m über dem Meeresboden)

Ablauf/Erlebnis:

Besatzung erklärt Lebensraum/Themen; Ostseefilm während der Fahrt.

Kapazität:

30 Personen

Standort:

Kopf der 270 m langen
Zingster Seebrücke

In Betrieb:

Juni 2013 (4. ihrer Art)

Dauer:

30–40 Minuten
Tauchgondel Zingst

Seebrücke Zingst

Die Seebrücke Zingst (270 m Länge, 2,5 m Breite) hat eine Vorgeschichte und einen Neubau: Ein Vorgängerbau (ein Steg) war 1947 durch Sturm und Eis abbruchreif; die heutige Seebrücke wurde im Mai 1993 eingeweiht. Seit 2013 steht am Ende der Seebrücke unsere Tauchgondel. Sie befindet sich am Brückenkopf, bietet Platz für bis zu 30 Personen und fährt Gäste bei einer bis zu ca. 4 m tiefen Absenkung in etwa 30–40 Minuten pro Tour.

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Tauchgondel Sellin

Seebrücke Sellin

Die Seebrücke Sellin ist das Wahrzeichen des Ostseebads Sellin und mit 394 Metern die längste Seebrücke auf der Insel Rügen. Der Wiederaufbau der heutigen Anlage orientiert sich an den historischen Brückenvorbildern (1906 bzw. 1925), die wiederholt durch Sturm/Eis sowie 1941/42 weitgehend zerstört wurden.

Der Wiederaufbau startete 1992 in Abschnitten, die offizielle Eröffnung der neuen Seebrücke (mit dem Brückenhaus/Gastronomie) erfolgte am 2. April 1998. Die Brücke führt vom Steilufer ins Meer, ist heute ein Ort zum Flanieren sowie für Veranstaltungen und verfügt u. a. über eine Gastronomie und am Brückenkopf über die Tauchgondel, mit der Gäste die Ostsee von unten beobachten.

Tauchgondel Sellin (Rügen)

Unterwasserlage (gemeinsames Prinzip):

Deck des Besucherraums liegt typischerweise ca. 4 m unter der Wasseroberfläche (bzw. etwa 1 m über dem Meeresboden)

Ablauf/Erlebnis:

Geführte Einführung + Ostsee-Film während der Fahrt

Kapazität:

30 Personen

Standort:

Kopf der 394 m langen Seebrücke

In Betrieb:

September 2008

Dauer:

30–40 Minuten

Tauchgondel Zinnowitz (Usedom)

Unterwasserlage (gemeinsames Prinzip):

Deck des Besucherraums 3,5 m unter der
Wasseroberfläche (bzw. ca. 1 m über dem Meeresboden)

Rahmen/Einrichtung:

Metallpfeiler als Verankerung (für den Prototyp ca. 10 m tief gerammt)

Kapazität:

24 Besucher

Standort:

Kopf der 315 m langen
„Vineta-Brücke“

In Betrieb:

Juni 2006 (weltweit erstes Exemplar)

Dauer:

30–40 Minuten
Tauchgondel Zinnowitz

Seebrücke Zinnowitz

Die Seebrücke Zinnowitz (Vineta-Brücke) ist ca. 315 m lang. Ein früherer Steg ist bereits im Zuge des Badeverkehrs um 1897 belegt, später entstand auch eine Seebrücke (u. a. 1908). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Seebrücke aufgrund von Schäden abgetragen; die heutige Seebrücke wurde im Herbst 1993 eingeweiht.

Am Kopf der Seebrücke steht die Tauchgondel, ein geschlossenes, fensterbestücktes Unterwassermodul, das Besucher trockenen Fußes in die Ostsee bringt. Die Gondel wurde als weltweit erste stationäre Tauchgondel in Zinnowitz im Juni 2006 in Betrieb genommen.

Technische Daten der Tauchgondel (Zinnowitz)
  • Maximale Besucher: 24
  • Masse der Gondel: ca. 45 t
  • Tauchtiefe (max.): bis zu 8m
  • Verankerung: Metallpfeiler mit Rammtiefe ca. 10m im Meeresgrund (ca. 10m tiefgerammt)
  • Abgetauchtes Deck: 3,5m unter der Wasseroberfläche
  • Zusätzlich (Konstruktions-/
    Sicherheitsangaben):
    Notausstiegsdome 2,Scheibenstärke 60mm, eisfest & orkansicher: ja
Allgemeine Infos
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  • Maximal bis Einsetzen der Dämmerung
  • Witterungsbedingte Ausfalltage sind möglich
  • Die Tauchfahrt beträgt 30 bis 40 Minuten
  • Mind. 6 Personen und max. 30 Personen
  • Gruppen ab 15 Personen bitte vorab anmelden
  • Hunde können nicht mitgenommen werden

Eintrittspreise

  • Erwachsene:
    12,00 €
  • Kinder bis 15 Jahre:

    7,00 €

  • Behinderte mit Ausweis:

    8,00 €

  • Familien mit einem Kind:

    25,00 €

  • Familien mit zwei Kindern:

    27,00 €

  • Familien mit drei Kindern:

    29,00 €

Öffnungszeiten

Grömitz
  • täglich

    11:00 Uhr bis 20:00 Uhr

  • Ab 01.09.2026:
    täglich

    11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Zingst
  • täglich

    11:00 Uhr bis 20:00 Uhr

  • Ab 01.09.2026:
    täglich

    11:00 Uhr bis 19:00 Uhr



Sellin
  • Ab 24.08.2026
    täglich

    10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
    Ab 19.00 Uhr Happy Hour / - 20%

  • Ab 01.09.2026
    Mittwoch - Sonntag

    10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Zinnowitz
  • täglich

    11:00 Uhr bis 20:00 Uhr

  • Ab 01.09.2026:
    täglich

    11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

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Erfunden, entwickelt und gebaut wurden die Tauchgondeln von Andreas Wulff (Konstrukteur aus Wolgast) und Volker Miske (Greifswalder Meeresbiologe).

Technische Daten
(v. a. zum Prototyp in Zinnowitz, weltweit erste Tauchgondel)

Kapazität:

24 Besucher (plus 2 Besatzungs­mitglieder)

Durchmesser Besucherraum:

7,1 m

maximale Tauchtiefe (konstruktiv):

bis zu 8 m

Verankerung:

Metallpfeiler ca. 10 m tief in den Ostseegrund gerammt

Deckhöhe unter Wasser­oberfläche:

3,5 m

Masse der Gondel:

ca. 45 t

Auslegung:

druckkammer-/druckfest; statt offener Tauchglocke rundum geschlossene Gondel; an Bord gibt es einen 4K-Film über den Lebensraum Ostsee